201-Krippe Kirche Ebershausen
Hügelgräber und Keltenschanzen im Raum Ebershausen



Hügelgräber:
Ein mitteleuropäisches Hügelgrab oder ein Grabhügel ist eine Erdaufschüttung unter der bzw. in der sich Grablegen befinden. Es sind Körperbestattungen mit und ohne Baumsarg, Steinkisten (aus zusammengestellten Steinplatten) oder hölzernen Kammern (Kammergräber), aber auch Urnengräber und ausgestreuter Leichenbrand zu finden. Hügelgräber wurden während mehrerer Epochen errichtet. Es beginnt Ende der Jungsteinzeit und endet im 7. und 8. Jahrhundert n. Chr., vorherrschend sind jedoch die Grabhügel der Bronze- und der frühen Eisenzeit.




 
Bei den Keltenschanzen um Hairenbuch und Waltenberg handelte es sich wahrscheinlich nicht um Verteidigungsanlagen, sondern um "heilige Stätten" die für Versammlungen oder kultische Handlungen genutzt wurden.
 
Keltenschanzen



Als Keltenschanze oder Viereckschanze bezeichnet man die vor allem in Süddeutschland anzutreffenden Reste von quatratischen, manchmal auch rechteckigen Gevieren mit Wall und umlaufenden Graben. Alleine in Bayern und Württenberg sind mehr als 300 dieser Anlagen bekannt. Die Seitenwände sind zwischen       80 und 140 Meter lang. Davor liegt ein Graben, dessen Aushub für den Wall verwendet wurde.
Die Wallecken sind daher überhöht. Alle Viereckschanzen weisen ein meist nach Westen oder Osten, niemals ein nach Norden gerichtetes Tor und manchmal ein meist als Brunnen oder Opferschlacht gedeutete Schlachtanlage auf. Die Innenfläche liegt oft höher als das Außenterrain, was jedoch auf eine natürliche Überprägung des Geländes zurückzuführen sein dürfte.
Im Inneren der Wälle ist der natürliche Bodenabtrag durch Erosion geringer als im Umfeld. Neuere Grabungen zeigen, dass im Inneren oft ein wiederkehrendes Bauschema auftritt, bei dem in den beiden dem Eingang gegenüberliegenden Ecken Gebäude anzutreffen sind.

Quelle: Rudolf Plepa & Wikipedia, BayernViewer
Bilder: © Fritz Spiegel, Juli 2007
Text: © Fritz Spiegel
    
    
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