052 - Frühling
Gemeinderatssitzung Ebershausen

Einladung

zu der am Dienstag, 02. Mai 2017 um 20.00 Uhr im Sitzungszimmer der Gemeinde stattfindenden öffentlichen Gemeinderatssitzung

Tagesordnung:

Öffentlicher Teil

1.    Protokoll der letzten Sitzung vom 27. März 2017
2.    Bauantrag eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage (Schregle)
3.    Straßensanierungen
4.    Sonstiges

5.    Nichtöffentlicher Teil




Quelle: VG Krumbach


"Dank an alle, die bereit sind, mitzumachen."


Bürgerversammlung Ebershausen. Bürgermeister Kubicek und Kämmerin Fetschele geben Rückblick auf 2016 und Ausblick auf 2017. Lebhafte Beiträge von Bürgern.

VON JOSEF OSTERIED

"Die richtigen Leute an der richtigen Stelle" sieht Bürgermeister Herbert Kubicek, wenn er von den Ehrenamtlichen spricht, "die bereit sind, mitzumachen". Er nennt viele mit Namen, die Vereinsvorstände der zehn Vereine, von der Feuerwehr über die Stubenmusik bis zu den zwei Jagdgenossenschaften. "Vereine schweißen die Dorfgemeinschaft zusammen", so Kubicek. Er lobt auch Wasser-, Wald- und Wegewarte, den Betreuer der Homepage der Gemeinde, Fritz Spiegel: "Wir können echt stolz auf unsere Seite sein!" und viele andere: eine Kultur des Lobes, die eine harmonische Atmosphäre unter den vielen fast ausschließlich männlichen Besuchern schafft.

Der Bürgermeister nannte im Gasthof Albrecht in Ebershausen ein paar Zahlen zur Bevölkerung in 2016 und verglich sie mit den beiden Vorjahren. Einwohner 616 (604/607); Todesfälle 5 (4/5); Geburten 10 (6/8); Eheschließungen6 (6/2); Zuzüge 16, Wegzüge 16. Außerdem 12 Bauanträge (6/8).

Anschließend nannte Kubicek die größeren Themen, die im Gemeinderat 2016 beschlossen wurden. Umgesetzt werden sie meist in diesem und in den nächsten Jahren. Die Gemeinde unterstützte die Renovierung der Orgel, die soeben geweiht wurde, mit 10000 Euro. Der Kindergarten St. Martin wurde saniert, die Räumlichkeiten seien in gutem Zustand, das Personal sei gut. "Da können wir echt zufrieden sein". Von den laufenden Ausgaben in Höhe von 145000 Euro trage die Gemeinde 46000, der Rest seien Zuschüsse des Staates. Für den Geh- und Radweg von Hairenbuch nach Ebershausen gab es soeben den ersten Spatenstich. Der Weg würde vor allem in Hairenbuch als Bereicherung gesehen. Ebenfalls eine Bereicherung sei der geplante Kreisverkehr an der B 300, am nördlichen Ortsein- und ausgang. Nun müsse nur noch das Landratsamt seinen Segen geben und die Sicherheit der Gemeinde würde deutlich erhöht. Der Bürgermeister dankte hier besonders dem Landtagsabgeordneten Alfred Sauter " Er nimmt sein Amt wirklich sehr ernst." Weitere Themen waren Glasfaser, Friedhof, Baumkontrolle, Hochwasser-Rückhalteräume, Abfallwirtschaft ("Die Gelbe Tonne wollen wir nicht mehr missen."), Feuerwehr ("Mit neun Mitgliedern in der Jugendfeuerwehr haben wir keine Sorge um die Zukunft."), Asylbewerber ("Keine Probleme."), Jugendtreffpunkt ("Ich höre keine Klagen, gar nichts."), Winterdienst ("7900 Euro für Salz. Die kostet halt, die Sicherheit."), Fundtiere (ca. 700 Euro Gebühren an das Tierheim in Weißenhorn).

Die Wasserversorgung sei optimal seit letztes Jahr ein Wasserleitungsbruch gefunden wurde. Preis, Nitratgehalt und Härte seien in Ordnung.

Barbara Fetschele, Kämmerin der Verwaltungsgemeinschaft Krumbach, bezeichnete die finanzielle Lage der Gemeinde als "sehr erfreulich", wofür sie viel Beifall erntete. Mit einem Feuerwerk an Zahlen erläuterte sie Einnahmen, Ausgaben und Schuldenstand für 2016 und die Planungen für 2017.

Bei einer Bürgerversammlung stehen naturgemäß die Bürger mit ihren Wünschen und Anträgen im Mittelpunkt. Wichtig war vielen Bürgern der Verkehr. An der Kirchhaslacherstraße habe sich der Verkehr verdoppelt , die Fahrzeuge führen zu schnell ("50 Km/h sind die untere Grenze"), der Lärm sei zu groß, die Lastwagen seien viel zu schwer. Zudem sei die Straße zum Sportplatz sehr staubig, die Autos würden hier und im ganzen Neubaugebiet zu schnell fahren, eine Gefahr für die Kinder.

Die digitale Zukunft der Gemeinde lag einem jungen Bürger besonders am Herzen. Ebershausen brauche bald Glasfasern, um nicht abgehängt zu werden, man könne nicht immer auf Zuschüsse warten. Außerdem will er drei bis vier Hotspots in der Gemeinde, sie wären besonders für sozial schwache Kinder und Jugendliche eine Hilfe.

Ein weiterer Bürger wollte Einzelheiten zur Planung der Hochwasser-Rückhalteräume wissen und wunderte sich über die hohen Kosten von 100000 Euro.

Bürgermeister Kubicek gab seine Meinung zu diesen sachlich vorgetragenen Wünschen und Anträgen und diskutierte sie mit den Bürgern. Laut §18 der bayerischen Gemeindeordnung wird sie nun der Gemeinderat behandeln.

Allgemeiner Beifall beendete die harmonisch verlaufene Bürgerversammlung, die viele dem Pokalhalbfinale vorzogen, die auch Pfarrer Baur in ihrer Mitte begrüßen durfte.



"Wie könnten wir anders als jubelnd in dieses Lob einstimmen?"

Orgelweihe in St.Martin, Ebershausen

Für Johann Sebastian Bach sei die Orgel "göttlichen Ursprungs". Sie sei im Laufe der Kirchengeschichte zur "Königin der Instrumente" geworden. Die Bedeutung der Orgel betonte Pfarrer Josef Baur in seiner Predigt anlässlich der Segnung der renovierten Orgel von St. Martin in Ebershausen neben diesen Bach-Zitaten mit einem Satz aus dem Zweiten Vatikanischen Konzil: "Der Klang der Orgel vermag den Glanz der kirchlichen Zeremonien wunderbar zu steigern und die Herzen mächtig zu Gott und zum Himmel emporheben." "Großer Gott, wir loben Dich" - die Aussage dieses berührenden Kirchenlieds , vom Kirchenchor und der Pfarrgemeinde gesungen, vom jungen Organisten Thomas Weber mitreißend gespielt, war das Thema von Pfarrer Baurs Festpredigt. Bei diesem Lob spielte die renovierte Orgel eine besondere Rolle "als Medium für die Begegnung mit Gott". Bei der Renovierung der Orgel von St. Martin spielten viele eine Rolle. So lobte Pfarrer Baur in seiner Ansprache zu Beginn des Festgottesdienstes alle und dankte allen, die sich hier verdient gemacht haben:

Orgelbaumeister Robert Knöpfler, Inhaber der Firma Kubak in Augsburg, und drei Mitarbeiter, drei Orgelbauer also, haben die Orgel mit ihrer großen handwerklichen Kunst fein abgestimmt und Klangfülle und Klangfarbe auf die Akustik in St. Martin eingestellt", so Josef Baur.

Pater Stephan, Prior des Klosters Roggenburg und Lehrer des Organisten Thomas Weber, habe "mit viel Sachverstand die Arbeiten begleitet und gemeinsam mit den Orgelbauern die stimmige Disposition der Register erreicht".

Dank gebühre auch Adelbert Burkhard, Mitglied der Kirchenverwaltung, der das Projekt geleitet habe. "Das Ergebnis lässt sich hören", so Baur.

Dank allen Spendern, wie Einzelpersonen und Vereinen, und Zuschussgebern, wie der Diözese Augsburg (25000 Euro) und der Gemeinde Ebershausen (10000 Euro), deren Bürgermeister Herbert Kubicek bei der Orgelweihe fehlte, weil er bei der Kommunion seines Enkelkindes war. Von den Renovierungskosten von ca. 100000 Euro sind bis jetzt ungefähr die Hälfte zusammen gekommen.

Fritz Spiegel, Webmaster von ebershausen.de, hat sämtliche Renovierungsarbeiten auf der Seite der Gemeinde in Wort und Bild anschaulich dokumentiert.

"Ein Gottesdienst ohne Musik ist nur schwer vorstellbar. Wenn es um die Höhen und Tiefen unseres Lebens geht, dann reicht die Sprache nicht aus. Dann möchte ich meine Stimme erheben. Wir kennen die Klagen in Moll und die Jubel in Dur. Dabei geleitet uns die Orgel", so Pfarrer Baur. Und an der Orgel saß Thomas Weber und gab nach dem Gottesdienst, in dem er schon eine wichtige Rolle spielte, ein bezauberndes Orgelkonzert mit folgendem Programm: "Orgelstück in F" von Hesse; "Air" aus Händels Wassermusik; "Legenden der Leidenschaft" von Horner; "Largo" von Vivaldi in der Orgelbearbeitung von Bach und "Halleluja" von Händel. Lang anhaltender und sogar stehender Beifall der fast voll besetzten Kirche waren der Dank der Gemeinde.

Die renovierte Orgel in der renovierten Kirche - Ebershausen ist voll des Dankes und des Lobes.



Von links: Martin Hackl, Orgelbauer; Hermann Harder, Orgelbauer; Adelbert Burkhard, Mitglied der Kirchenverwaltung; Thomas Strohmeyr, Orgelbauer; Thomas Weber, Organist; Robert Knöpfler, Orgelbaumeister der Firma Kubak, Augsburg; Josef Baur, Pfarrer von St. Martin; Erwin Joas, Kirchenpfleger.



Text: Josef Osteried
Bilder: F.S. &  Josef Osteried



Wegen Terminüberschneidungen des Autokrans für das Erstellen, musste der Maibaum heuer bereits eine Woche vor dem eigentlichen Termin aufstellt werden. Es ist schon Jahrzehnte gute und schöne Tradition in unserem Dorf dass der Baum vom Gammler- Club geschmückt und aufgestellt wird. Dafür einen herzlichen Dank an die Jugendlichen von Ebershausen.
  Maibaumfest

am Sonntag, den 30. April um 19.00 Uhr
unter dem Maibaum


(bei schlechter Witterung in der Halle von Schregle Wolfgang)

Quelle: Gammler Club

Quelle: OGV / Maria Heiligensetzer

Quelle: Gammler Club / Max Strobel
  zum Schutze der Rehkitze

Die Landwirte werden gebeten vor dem ersten Schnitt den Jagdpächter bez. deren Mitjäger zu verständigen, damit die betreffende Wiese zum Schutze der evt. vorhandenen Rehkitze abgesucht werden kann.



Quelle: Jagdgenossenschaft / Hermann Albrecht

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