157 - Seifertshofen
Auszug aus der Chronik von
St. Wendelin Waltenberg
 
Die Kapelle in Waltenberg ist dem Hl. Wendelin geweiht.
 
St. Wendelin (20. Oktober) ist ein Bauernpatron, dazu Schutzherr der Hirten und Helfer bei Viehkrankheiten. Er ist ebenfalls oft dargestellt, meist als Hirte mit Stab und Tasche, Lämmer, Schafe, Schweine und Rinder hütend. Neben der Kapelle in Waltenberg sind St. Wendelins Kapellen noch in Gaismarkt und Hagenried zu finden.

Das Kirchenfest wird in Waltenberg jährlich am Kirchweihmontag gehalten.

Die Kapelle in Waltenberg wurde im 18. Jh. erbaut. Ein Rechteckraum mit eingezogener Halbkreisapsis und Spiegeldecke mit profilgesäumter Voute. Im Schiff beiderseits ein eingezogen- rundbogiges Fenster. Im Westen eine Korbbogentür.

Innen:
 
Die Dekorationsmalerei an der Decke und an den Wänden ist aus der Zeit Ende des 19 Jh.
Der Altar, Anfang des 18 Jh. aus Holz wurde im 19 Jh. neu gefast. Er zeigt ein rundbogiges Altarbild des hl. Wendelin (Mitte 19 Jh.) flankiet von zwei vorgestaffelten Säulen mit verkröpftem Gebälk und Segmentgiebelstücken. Links am Altar der hl. Sebastian und rechts der hl. Florian. Der Altarkruzifix stammt aus der Mitte des 18. Jh. Zwei gefaste Holzfiguren (Bild links), Johannes der Evangelist und Maria (von einer Kreuzigungsgruppe) Ende des 15 Jh. befinden sich in der Kapelle von Waltenberg.
 
                                                                                                                

Äußeres:

Profiliertes Traufgesims. Westgibel mit Profilgesimsen an Sohle, schrägen und waagrecht unterhalb der Spitze, letztere abgeschnitten wegen des aufgesetzten kleinen Dachreiters; dieser hat einen quadratischen Sockel, achteckigen Oberteil, profiliertes Holzgesims und blechgedeckte Zwiebelhaube.
Im Jahr 2012/13 wurde die Kapelle innen und außen mit viel Eigenleistung und Spenden von der Gemeinde Ebershausen als Kostenträger komplett renoviert und erstrahlt jetzt wieder im neuen Glanz.

Die Bürger von Waltenberg gehören zur Pfarrei Ebershausen und somit zur Pfarreiengemeinschaft St. Michael, Krumbach.

Der Friedhof befindet sich in Ebershausen.

Quelle: Chronik St. Wendelin /Buch Landkreis Krumbach v. Heinrich Habel
Bilder: © Fritz Spiegel
Text: © Fritz Spiegel
    
    
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