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Wasserversorgungsanlage Ebershausen
 
Die Wasserversorgungsanlage (ZWV) für Ebershausen, Seifertshofen und Waltenberg wurde auf Grund des Gemeinderatsbeschlusses vom
7. August 1979 erstellt. Die Bauleitung lag beim Ing. Büro Kling aus Krumbach.
Die Wassergenossenschaft Ebershausen wurde dabei aufgelöst.
 
Das Wasser kommt heute von einem Tiefbrunnen mit 90 Metern Bohrtiefe und wird mit einer Tauchpumpe mit 6,1 Ltr/s gefördert. Die Unterwasserpumpe befindet sich in 59m Tiefe. Das Wasser wird in der Regel nur in den Nachtstunden zum Hochbehälter bei Waltenberg gepumpt.
 
Der Hochbehälter fasst 500 m³,  zuzüglich 200 m³ Löschwasser. Der durchschnittliche Tagesbedarf liegt bei 110 m³. In den Sommermonaten steigt der Verbrauch bis 140 m³ / Tag an.
Die Jahresfördermenge beträgt ca. 39 000 m³ für 254 Anschlüsse im Gemeindebereich.
Durch die Lage des Hochbehälters ist der Wasserdruck für Ebershausen mit ca. 4 bis 5 bar und für Seifertshofen mit ca. 6 bar ausreichend. Für den OT Waltenberg ist eine Drucksteigerungsanlage mit zwei Versorgungspumpen und einer Feuerwehrlöschpumpe eingebaut (Bild unten). Hier werden 4 bis 6 bar erreicht.
 
Die Gesamtlänge der Zubringerleitungen beträgt etwa 5 Km. Die Leitungen haben ein Durchmesser von 200 bez. 150mm.
Die Bauzeit der Anlage war vom November 1980 bis Juni 1982. Die Gesamtkosten lagen bei etwas mehr als 2 Millionen DM.
Am 26. September 1982 fand die feierliche Einweihung durch Geistl. Rat Fritz Schropp statt.
 
Der Wasserhärtegrad beträgt: 2 (mittel)
Durch routinemäßige Trinkwasseruntersuchungen wird geprüft ob die Anforderungen der §§  5 und 7 der Trinkwasser-VO erfüllt sind.
 
Quelle: Mitteilungsblatt vom 24.9.1982 & Wasserwart Ebershausen
Text & Bilder: © Fritz Spiegel

 

    
    
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